Wann mich die Kinophobie genau getroffen hat kann ich nicht sagen, aber es ist mehr als sieben Jahre her. Mit einem zündroten Kopf und den Nerven schon vor Beginn des Films am Ende stehe ich mir die Beine an der Kasse in den Bauch. Obwohl die Tickets per Telefon nach unzähligen besetzt «tuttut- tut-tu»-Zeichen reserviert sind, muss ich mindestens 20 Minuten vor Beginn des Spektakels die Kasse erreichen, ansonsten ist das Ticket weg. Habe ich das überteuerte Popcorn bezahlt und die passende Brause ergattert, quetsche ich mich per «Äxgüsi» durch die vollen Reihen an meinen Platz. Kaum hat der Film begonnen fühle ich mich auf meinem roten, abgewetzten Sessel wie auf einer Schotterpiste.

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